Wir haben einen Altar

Wir haben einen Altar

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Text und Foto: Csaba Csűry, Übersetzung: Ildikó Domokos
Budapest – Am 4. Advent sammelten sich die Mitglieder der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde in Buda zum Feiern. Die vierte Kerze des Adventskranzes wurde schon in der renovierten Kapelle, vor dem neuen Altar angezündet. Die Kapelle wurde bereits früher, am 18. Oktober von Pfarrern und Pfarrerinnen der Gemeinde in Budavár gemeinsam eingeweiht. Der Bischof des Kirchenbezirkes weihte dann am 20. Dezember den neu gebauten Altar auf.

Das Bild wurde im Oktober 2020 bei der Einweihe der Kapelle fotografiert

Die Arbeit von Innenarchitektin Edit Tóthmátyás und Tischler Gábor Sziráki ist ein, in klarer Form dargestellter heiliger Ort für die Gemeinschaft mit Jesus Christus, wo folgende Inschrift zu lesen ist: Solus Christus. 

Am festlichen Gottesdienst leisteten Barbara Lötzsch – Pfarrerin der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde -, leitender Bischof dr. Tamás Fabiny und Zoltán Péter  - Pfarrer der Kirchengemeinde Budavár, Dienst.

Bischof Fabiny wies in seiner Predigt auf die Zusammenhänge der Altäre des Alt- und Neuen Testaments hin und drückte seine Freude darüber aus, dass der Altar, was Christus selbst vertritt, renoviert werden konnte. Die ungarische Übersetzung der deutschsprachigen Predigt ist am Ende des Artikels zu lesen. 

Während des Gottesdienstes erhielten die Gemeindemitglieder kleine Kärtchen, worauf der Altar zu drei Zeitpunkten zu sehen war. Das erste Bild zeigt ihn in 1956, in seinem ruinierten Zustand, dann kam ein weiteres und letztendlich das dritte in seiner neuen Pracht. Mit Dankbarkeit sagte der Bischof: Wir haben einen Altar! 

Nachdem Gottesdienst gab es einen Kaffeekranz, wo man sich noch unterhalten und austauschen konnte.

Es war das erste Mal, das ein Gottesdienst der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde in Buda auf YouTube live übertragen wurde. Die Technik, was in der Zukunft sowohl der deutschsprachigen als auch der ungarischen Gemeinde dienen wird, wurde durch die Deutsche Botschaft zur Verfügung gestellt. Heutzutage, wo man wegen der Pandemie nur beschränkt in die Kirche gehen kann, bedeutet diese Weise der Übertragung sehr viel. Aus den Rückmeldungen wissen wir, dass die Zahl deren, die in Deutschland und Ungarn dem Gottesdienst zuschauten größer war, als deren, die persönlich anwesend waren. Der Gottesdienst ist hier anzusehen.

 

Die Erstellung des Altars wurde finanziell von dem Martin-Luther-Bund, von dem Gustav-Adolf-Werk und von der Evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt.

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